Halbtag
Das Kollegium erlebt die Kompetenzillusion selbst, lernt drei Hebel für Aufgabendesign und Beurteilung kennen und plant in der Werkstatt eine Sequenz für das eigene Fach. Am Ende stehen zwei bis drei gemeinsame Regeln.
Ein Workshop für Kollegien der Sekundarstufe I. Wir klären gemeinsam, wo KI das Lernen unterstützt und wo sie es ersetzt, und verankern das im Schulalltag.
Workshop anfragenWer Erfolg mit reproduziertem KI-Wissen hat, erlebt nie, dass eigenes Denken Folgen hat. Das ist kein Motivationsproblem. Es ist eine Lernumgebung, in der sich Denken nicht mehr lohnt.
KI verschiebt den Schwerpunkt zu Denkstrategien und Metakognition. Beides setzt Wissen voraus, das die Lernenden selbst im Kopf haben.
Im Biologieunterricht sehen Jugendliche ein Schweinehirn, bevor sie etwas darüber lesen, und halten vorher schriftlich ihre Vermutungen fest. Der Beitrag zeigt, wie Aufgaben und Beurteilung aussehen können, wenn Wissensreproduktion per KI mühelos geworden ist: Erkenntnisse gewinnen, strukturieren und bewerten, mit Irrtümern als Teil des Denkprozesses.
Aargauer Schulblatt, Nummer 6/26, Seiten 20 und 21
Artikel als PDF lesenMaterial gibt es genug. Was fehlt, ist die Verankerung: eine Woche nach der Weiterbildung geht vieles im Schulalltag unter. Deshalb endet dieser Workshop nicht mit Inspiration.
Das Kollegium erlebt die Kompetenzillusion selbst, lernt drei Hebel für Aufgabendesign und Beurteilung kennen und plant in der Werkstatt eine Sequenz für das eigene Fach. Am Ende stehen zwei bis drei gemeinsame Regeln.
Was hat im Alltag getragen, was ist versandet und warum? Die Regeln werden angepasst und an Kernteam oder Schulleitung übergeben.